Ausbildung

Ruderkurs 2022

Eine coole Truppe – Ruderkurs 2022

6 aus 8 plus 4 aus 6

Diesmal, also gemeint ist 2022, startete der traditionelle Ruderkurs schon am dritten März-Wochenende. Dementsprechend kĂĽhler war es bisweilen, sich aufs Wasser zu wagen. Aber – wer Rudern lernen will, der kennt ja nichts, vor allem keine Scheu vor Wind und Wellen, Regen und Schnee.

Erfahrenes Trainer-Team

Unter der bewährten Leitung von Andreas begannen insgesamt 8 „Novizinnen“ und „Novizen“ ihre Ausbildung zum Seeclub-Horgen-zertifizierten Breitensportruderer. Bernd, Christian, Florence, Hermann, Maik und Valentin unterstĂĽtzten tatkräftig.

Standards am Anfang

Hands-on wurden die ersten Grundlagen vermittelt, es ging zunächst um Material und Bewegungsablauf. Eine Gruppe traktierte im Übungsraum die Rudermaschinen und lernte die Basics, etwa dass Rudern sehr viel mit Beinarbeit zu tun hat, aufrechtem Oberkörper, und erst am Ende mit Armarbeit. Das stete, gleichmässige Surren der Maschinen deutete bereits darauf hin, dass dieses Rudern offenbar eine Ausdauersportart ist.

Gruppe zwei versammelte sich in der Bootshalle und lernte jede Menge Fachvokabular: von Dolle über Bug und Heck, von Stemmbrett bis Rollschlitten, um nur einige der neuen Begriffe zu erwähnen. Und auf welcher Seite ist nochmal Backbord, wo Steuerbord?

Ja, wir waren auch bei diesem Wetter draussen…

Nach der Rudermaschine ging es – fast – schon auf Wasser, denn „TrockenĂĽbung“ kann man das Riemenrudern im extra dafĂĽr geschaffenen Ruderbecken nicht gerade nennen, schliesslich zieht man ja dort das Ruder bereits durch echtes Wasser. So kam gewissermassen erstes Ruder-Feeling auf.

Danach der grosse Augenblick: gemeinschaftlich wurden die Boote auf die Wiese vor der Bootshalle getragen und aufgebockt. Danach Einteilen der Positionen, Einrichten des Abstands zwischen Stemmbrett und Rudersitz, Ă–ffnen der Dollen, dann runter zum Ponton, das Boot Wassern – und erstmalig Einsteigen. Ja, es ist schon eine wacklige Angelegenheit!

Auf dem ZĂĽrisee

Auch wenn das Wasser nicht immer perfekt glatt war, die Ruderschläge sitzen, der Bewegungsablauf geht schon fast in Fleisch und Blut ĂĽber. Die ersten Ziele lauteten Meilibach, Au-Bucht, Au-Dampf, dann sogar bis zum Stierenstein – und natĂĽrlich immer auch wieder zurĂĽck. Die ersten Kilometer sind absolviert, die ersten Fahrten im Logbuch dokumentiert.

NatĂĽrlich kam neben all der sportlichen Anstrengung auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Spaghetti, Curry, Salat, Kuchen – in der Seeclub-KĂĽche waren Eliana und Dido aktiv, sowie Maira und Tobias. Gemeinsam essen und plaudern, auch das gehört mit dazu!

Am Ende des Tages…

Nach 4 mal je zwei halben Tagen EinfĂĽhrung und Rudertraining …
… zeigen sich an den Händen einige wenige Schwielen und Blasen,
… schmerzen mitunter Muskeln, von denen man vorher gar nicht wusste, dass es sie gab,
… schwirrt der Kopf vor lauter neuen Wörtern und gelernten Bewegungen,
… bleibt das GefĂĽhl von Wind und Weite, Wasser und Wellen,
und steigt die Lust, diesen neuen Sport regelmässig auszuĂĽben – zumindest freut sich der Seeclub darauf, neue, motivierte Ruderinnen und Ruderer in seine Reihen aufnehmen zu dĂĽrfen.

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