Pause am Ponton in Züri
Event

Zweite See-Hälfte

Siebenundzwanzig Kilometer

Längsseits der Oper in Zürich
Längsseits der Oper in Zürich

Und wieder war es eine kurzfristige Entscheidung, und wieder war es Maik, der seinen Wetter-Frosch, respektive seine Wetter-App befragte und den Anstoss gab. Das Team, aufgrund einiger Absenzen, etwas kleiner als bei der ersten Hälfte der See-Umrundung – aber kein Problem, die Stimmung war top!

Kurs Nordnordwest

Mit der Biricina ging es los, zuerst rüber nach Feldmeilen, dann weiter Richtung Erlenbach, Küsnacht, Züri…..

Wetter und Wind waren – der Jahreszeit entsprechend – in Ordnung. Die Sonne liess sich allerdings eher nicht blicken. Ok, man kann ja nicht immer alles haben…

Nach kurzem Zwischenstopp bei den Polytechniker Ruderern wurde zu einer gemütlichen Mittagspause in der Seerose eingekehrt, zwischen all den over-dressed Gästen :-)).

Frisch gestärkt war es auf dem Rückweg sozusagen „easy rowing“ – und die 27 Kilometer der zweiten Seeumrundungshälfte auch schon geschafft.

Beschauliche Pause
Beschauliche Pause

So, und nun fragen wir uns, ob sich im nächsten Jahr vielleicht die Gelegenheit ergibt, die Zürisee-Umrundung mal an einem einzigen Tag zu rudern? Wär doch auch mal schön!

Zweite Seehälfte…
Zweite Seehälfte…
Reichlich Putzmittel
Seeclub

Bootshausputzete

Schrubben, Staubsaugen, Streichen

Garantiert keimfrei - danach
Garantiert keimfrei – danach

Sage und schreibe 18 Seeclübler fanden sind an einem November-Samstagmorgen an der Hirsackerstrasse ein – Respekt! Und dann wurde nicht lange gefackelt: Eimer, Lappen und PutzmitteL, Besen und Schäufeli, Schleifpapier, Pinsel und Lack – alles da, alles vorbereitet, alles ausführlich genutzt.

ZickZack wieder im Lack

Und weil genügend helfende Hände vor Ort waren, teilte Bootswart Maik auch zur Boots-Kur ein: mit Gefühl abschleifen, dann – Nase zu, weil giftige Dämpfe – geduldig lackieren. Der ZickZack glänzt wieder. Zudem: unglaublich, in wie vielen Ecken sich übers Jahr hinweg der Staub gefangen und Spinnen ihre Netze gewebt haben. Alles und jedes wurde rausgeholt, umsortiert, abgewischt, geputzt – und wieder eingeräumt. Jetzt kann der Winter ruhig kommen!

Und siehe da, nach getaner Arbeit waren schon der Grill angeheizt und die Würste am Schwitzen…. Danke an alle aktiven Helferinnen und Helfer für diesen fantanstischen Arbeitseinsatz. Die nächste Bootshausputzete findet in 2023 statt, vielleicht dann mit über 20 Seeclüblern?

BBQ
BBQ
Noch schauen alle frisch aus
Seeclub

Halbe See-Umrundung

Sechsundreissig Kilometer

Perfektes Ruder-Wasser
Perfektes Ruder-Wasser

Am Ende war es eine kurzfristige Entscheidung: Maik schaute auf seine Wetter-App und gab den Anstoss. Im Chat meldeten sich einige Interessent:innen. Schliesslich stach sonntagmorgens um 8:50 Uhr der Zick-Zack in See, Kurs Nordost.

Kein Wettrudern, aber…

Angesichts doch etwas dunkler Wolken und Nebel über Zürich ging es zuerst rüber nach Meilen, dann weiter Richtung Rapperswil. Kaum auf der anderen Seeseite eingedreht, kam ein anderer Vierer gleichauf. Vier Damen aus Stäfa – so jedenfalls signalisierten es die farbigen Streifen auf ihren Ruderblättern. Das Horgener Boot erhöhte ein klein wenig die Schlagzahl….

Wetter und Wind waren leicht wechselhaft. Mal gab es super glattes Wasser, das jeder Ratière die Ehre gemacht hätte. Mal wellte es, aber alles im Rahmen – die Schöpfbecher kamen nicht zum Einsatz. Die Sonne liess sich regelmässig blicken – und wärmte wunderbar. Doch es gab auch schattige Abschnitte, und da waren alle froh um ein extra T-Shirt und die ständige Bewegung. Also, von allem was dabei. Es wurde nicht langweilig!

Nach gemütlicher Mittagspause im Sport-Restaurant der Lakers in Rapperswil-Jona ging es zügig auf den Rückweg. Kleiner Zwischenstopp in Richterswil zum Beine vertreten – und schon waren, nach etwa vier Stunden Ruderzeit, die 36 Kilometer auch schon geschafft :-)).

Last Stop Richti
Last Stop Richti

So, und nun fragt sich, ob sich bis Ende Jahr noch mal – spontan – die Gelegenheit ergibt, die andere Hälfte der Zürisee-Umrundung zu rudern? Petrus…..?

Erste Hälfte – „done“