Seeclub

Garten-Aktion

Mein Freund, der Baum…

Traut Zweisamkeit – noch

Es war schon lange angekündigt, nun ging es ganz schnell. Der linke Baum (von innerhalb des Seeclub-Geländes gesehen), der musste leider weg. Alt, teilweise morsch, unter dem Strich: möglicherweise eine Gefahr.

Schweres Gerät

Damit die ganze Aktion auch fachmännisch und sicher über die Bühne geht, waren Profis aufgeboten. Und die gingen Schritt für Schritt vor.

Warten auf den Einsatz
Grosses Gerät vor dem Seeclub

Die Äste und dann den ganzen Baum absägen – das war der erste Akt. Mühelos bewältigt mit Motorsäge und Kranausleger.

Aber dann, was tun mit dem Wurzelwerk? Drin lassen und einen schönen Pflanzkübel draufstellen? Oder per Hand ausgraben bzw. wahlweise mit einem starken Bagger die Wurzeln aus dem Boden reissen – so macht man das heutzutage dann doch nicht mehr, oder?

Ein veritabler Baumstumpf
Ein veritabler Baumstumpf

Die Lösung: herausfräsen!

Nach dem Fräsen
Nach dem Fräsen

Ein neuer Baum

Und damit sich der verbliebene Baum nicht so alleine fühlt, gab’s gewissermassen Nachwuchs. Das dauert nun ein paar Jährchen, bis wieder ein schmuckes Pärchen dasteht.

Ende Oktober morgens am See
Seeclub

Abrudern 2022

Full House im Seeclub

Der Brunch nach dem Abrudern
Der Brunch nach dem Abrudern

„Und wie jedes Jahr zum Abrudern haben wir super Wetter“, so begrüsste der Club-Präsident recht selbstbewusst die 24 Aktiven zum ersten Teil des traditionellen Ruder-Events. Dank Winterzeit war die Sonne morgens um 8:30 Uhr bereits über die Berge im Osten geklettert und auch die Lufttemperatur arbeitete sich – von anfangs herbstlichen 12 Grad – Schritt für Schritt nach oben. Der See lag windstill da, keine Motorboote in Sicht – perfekte Voraussetzungen also für einen gemütlichen Saisonabschluss.

Alles parat?

Ein Mann, ein Ponton
Drei Mann, eine Fahne
Beflaggt – aber kein Wind
In diese Richtung: 7 km

Ponton schrubben, Fahne aufhängen, die Gedecke im Clubraum checken. Noch was vergessen? Ja, richtig. Ein paar programmatische Worte, dann ging’s los. Cento, Prosecco, Ratière, C-Lion und Godi sammelten sich „nach der Fähre“, bevor der Pulk Richtung Rüschlikon aufbrach.

  • Morgenstimmung
Letzte Anweisungen
Letzte Anweisungen
Fein gedeckt
Fein gedeckt

Leckere „Belohnung“ nach 14 Ruderkilometern

Knapp anderthalb Stunden später hatten alle wieder festen Boden unter den Füssen. Dann folgte Teil 2 – der Brunch, bei dem es zunächst hiess: auch das Auge isst mit! Und damit sich am Buffet kein Gedränge bildete, lotste Chef-Event-Organisiererin Eveline die Seeclübler Tisch für Tisch nach nebenan.

  • Herbstlich dekoriert

Als Dank für das schöne Event gab es dann drei Mal die höchste Club-Auszeichnung: die „Welle“. Wobei diese Geste natürlich alle mit einschloss, die für das Gelingen des Tages tatkräftig mit beigetragen hatten – sei es durch Spenden fürs Buffet (mehrfach gelobt: die exquisiten veganen Brotaufstriche!), durch Mithilfe bei Auf- und Abbau, oder durch andere Unterstützungsleistungen.

Tisch 1
Tisch 1
Tisch 2
Tisch 2
Tisch 3
Tisch 3
Tisch 4
Tisch 4
Gleich geht's hier los
Event

Hochrhein-Ruderausfahrt 2022

Strömung, Sonne, Sandwiches – ein Ruderausflug der besonderen Art

Historische Rheinbrücke Bad Säckingen und der Horgener Schwan
Historische Rheinbrücke von Bad Säckingen und der Horgener Schwan

Es war noch stockdunkel, als sich morgens um 7 Uhr der Schlüssel im Schloss des Seeclub-Tores drehte. Der Zürichsee lag schwarz und friedlich da, am Horizont über dem fernen Säntis zeigte sich ein zaghaftes, frühes Licht… Sie waren zu fünft gekommen: Seeclübler allesamt, entschlossen, die Ausfahrt auf dem Hochrhein nicht nur in vollen Zügen zu geniessen, sondern – sagen wir es ganz offen – auch zu „gewinnen“.

Jeder Handgriff sass, und schon rollten der Prosecco und seine Besatzung Richtung Bad Säckingen. Im Autoradio verbreitete SRF3 gute Stimmung – und es zeigte sich schnell, dass die Wetterfrösche Recht hatten: es wurde ein wolkenloser, mit gut 20 Grad äusserst angenehmer Rudertag.

Etappe 1: Frühstück

Angesichts des mehr als üppigen Frühstück-Buffets, aufgebaut von den Mitgliedern des Ruderclubs Bad Säckingen, stellte sich direkt die Frage, was hier im Vordergrund stehen würde: das leckere Essen oder das Rudern?

Mannschaftseinteilung für die Boote

Moderater Start am Steilufer

Zwei Kirchboote am Start
Zwei Kirchboote am Start

Rund 100 Ruderer:innen von etwa 10 Clubs aus 3 Ländern (Deutschland, Frankreich, Schweiz) gingen dann Boot für Boot auf die insgesamt 28 Kilometer lange Ausfahrt. Die Armada umfasste knapp 20 Ruderboote – denn es ruderten auch einige Skiffs mit. Da aber höchstens 2 Boote gleichzeitig starten konnten, hatten die ersten schon die Hälfte gerudert, als die letzten endlich loslegen konnten. Der SC Horgen startete an dritter Stelle – doch schon nach wenigen Kilometern lag der Prosecco an der Spitze :-)).

Etappe 2: Von Wehr zu Wehr

Noch frisch ging es zunächst gut einen Kilometer flussaufwärts, vorbei an der historischen Altstadt von Bad Säckingen bis zum Stauwehr am Stadtrand. Eine flotte Kurve später schob die stetige Strömung den Prosecco flott flussabwärts. Gekonnt gesteuert von Maik und mit gemütlich aber stetigem Reisetempo landete das Horgener Boot pünktlich zu High Noon am Kanuclub in Schwör. Hilfreiche Hände hievten hier alle ankommenden Boote sogleich aus dem Wasser. Die Bar war geöffnet, es gab Kühles.

3. Etappe: Gegen den Strom

Die Nummer 1 ging dann auch als Nummer 1 auf den Rückweg. Und wo gibt es am wenigsten Strömung? Klar, möglichst nah am Ufer. Vorbei an versteckten Fischerhütten und Anlegestellen, an herrschaftlichen Häusern und Vorgärten – zu sehen gab es jede Menge. Eine gute Stunde und etwa 12 Kilometer später legte SCH Prosecco wieder am Ruderclub Bad Säckingen an.

4. Etappe : Kulinarisches Finale

Die Gastgeber hatten ein Kuchenbuffet der Superlative aufgefahren. Und zum Abschluss wurde die perfekt organisierte Hochrhein-Ausfahrt noch mit einem Cüpli gebührend gewürdigt. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Buffet 01
Buffet 02

5. Etappe: Gemeinsam

Alles wieder auf Anfang

Auch das sollte noch erwähnt werden: Boot aufladen, transportieren, abladen, wieder aufladen, transportieren und erneut abladen und aufräumen – zusammen ging das smooth über die Bühne. Wir sind gerüstet für die nächste Ausfahrt – danke an alle Beteiligten!

28 Kilometer – hin und zurück