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Abrudern 2020 – ein schöner Saisonsabschluss

Abrudern 2020 – ein schöner Saisonsabschluss

Ein spezielles Ruderjahr liegt hinter uns. So war auch das Abrudern ein wenig anders als bisher. Der sonst so umfangreiche Brunch mit dem gemütlichen Zusammensein musste leider abgesagt werden.
Wie Bernd E. berichtet, wurde der Anlass aber doch noch zu einem sehr schönen Erlebnis.

„Wir trafen uns am Sonntagmorgen bei sehr gutem Wetter und ruhiger See. 12 Ruderer nahmen teil und so konnten wir mit drei Booten in See stechen. Petrus verwöhnte uns, Sonne pur und eine angenehme Temperatur. Die Motorboote waren auch noch zu Hause und so hatten wir fast den ganzen Zürisee für uns alleine. Die traumhafte Ausfahrt führte uns bis nach Rüschlikon, wo wir mit Glockengeläut empfangen wurden. Auf der Rückfahrt machte ein Boot noch eine Sondereinlage. Zweimal wurde der Springbrunnen in Horgen umrundet. Es zeigte sich ein wunderbarer Regenbogen.

Nach unserer Ankunft im Bootshaus gab es eine Überraschung. Julia hatte Gipfeli, Äpfel, Joghurt sowie Schöggeli besorgt und so konnten wir gemeinsam unter Einhaltung des Sicherheitsabstands auf der Terrasse das herrliche Herbstwetter geniessen. Dadurch fand das Abrudern doch noch ein spezielles, geselliges Ende. Nun freuen wir uns auf die Wintersaison mit einigen schönen Ausfahrten. Ausser das „cheibe“ Virus macht uns einen Strich durch die Rechnung“…


An dieser Stelle bitten wir euch, während der Wintersaison zusätzliche Vorsicht walten zu lassen und nie ohne Rettungsweste auf das Wasser zu gehen.
Ein Natel pro Boot für den Fall eines notwendigen Anrufs an die Seepolizei Tel. 044 722 5800 ist in der kalten, teils nebeligen Jahreszeit besonders ratsam.

Allen Mitgliedern wünschen wir eine sichere Wintersaison und gute Gesundheit!

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Herbstliche Ausfahrt zur Ufenau

Diesiges Wetter am Morgen des 20. September 2020. Sieben tapfere RuderkollegInnen waren zur Wanderausfahrt angetreten, organisiert von Breitensportchef Hermann Müller. Ein 2er und ein 4er mit Steuerfrau setzten sich in Bewegung. Und siehe da, je näher die verwegene Truppe dem Ziel kam, desto mehr stach die Sonne durch. Rapperswil Ruderclub war nach gut 2.5 Stunden erreicht. Inmitten eines Wettkampfs der Kanu-Junioren wurde angelegt, die Boote aufs Trockene geschleppt. Per pedes sodann zum Schiffsanleger, die kurze Überfahrt zur Ufenau ein Genuss! Nach dem köstlichen Lunch mit vollem Bauch wieder zurück nach Rappi und wieder in die Boote. Rückkehr zum Seeclub kurz vor 17 Uhr. Fazit: eine herrliche, denkwürdige Ausfahrt. Gerne mal wieder!

Sichere Ablage neben dem Ruderclub in Rapperswil
Annäherung an Rapperswil
Warten auf den Schaufelraddampfer
Glück gehabt :-))
Prächtiges Wetter zum Lunch
Kurzer Stop in Stäfa: Boot ausleeren
Die Deluxe-Crew auf dem Hinweg
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BILAC – ob Plausch oder Kräftemessen … jeder ist voller Leidenschaft dabei.

Die 19. Bilac führte über 30km bei anfangs guten Wasserverhältnissen von Neûchatel nach Biel. Das freundliche Plaudern zwischen den Teilnehmern beim Vorbereiten und Einwassern zeigte, dass die Bilac nicht nur zwei Gewässer sondern auch Rudersportler aus der ganzen Schweiz und dem Ausland verbindet. Im Hafen von Neûchatel warteten die 350 Teilnehmer in knapp 80 Booten gebannt auf den Startschuss um 9.00 Uhr. Die Flotte setzte sich schnell in Bewegung. Kaum jemand konnte sich dem Regattafieber entziehen und so zogen die meisten sehr motiviert mit hoher Schlagzahl davon. Mittendrin das Horgener Team, welches mit einem gesteuerten Doppelvierer C-Gig erstmals diese Strecke absolvierte. Umso spannender gestalteten sich die ersten 6 km bis zum Kanal, in welchen man sich die Position für die weitere Strecke erarbeitet. Wer es schafft, sich vom Hauptfeld abzusetzen, kann ohne grössere Abbremsungen und Umwege die Idealstrecke zwischen den Kontrollbojen absolvieren. Der Horgener „Rowing Thunder“ platzierte sich bis zum Kanal im vordersten Viertel und konnte somit die nächsten 8,5 km im engeren Gewässer etwas entspannter rudern. Jedoch verlangte der Zhilkanal noch mehr Krafteinsatz, da man gegen den Strom fuhr. Der Bielersee belohnte die Teilnehmer dafür mit wunderschönen Landschaftsbildern der Petersinsel sowie den Winzerdörfern La Neuveville, Ligerz und Twann. Der um 11.00 Uhr aufkommende Regen forderte von den Sportlern auf den letzten Kilometern noch tapferes Durchhalten im durchnässten Tenue. Das Horgener Team wagte es, im Endspurt einem Kursschiff den Vorrang zu nehmen. Die erwartete Verwarnung des Kapitäns mit dem Schiffshorn blieb jedoch aus. Unsere Mannschaft wurde sogar von der gesamten Crew angefeuert. Dies demonstrierte, dass man in der Region stolz ist auf die Bilac. Nach 2,5 Stunden traf das Team im Zielhafen Biel ein und liess das Erlebte zufrieden bei einer warmen Mahlzeit im Sportlerzelt Revue passieren. Es hat allen gut gefallen und machte Lust auf weitere Sportereignisse. Vielleicht rudern im nächsten Jahr noch mehr Horgener Mitglieder auf den schönen Juragewässern. Wenn es wieder heisst „row and have a good time“. http://www.bilach.ch